Blick in ein Wasserwerk mit Steuerungstechnik und Rohrsystem
Speziell für Unternehmen der Wasserwirtschaft

Wasserwirtschaft unter Druck.
Ein Netzwerk schafft Spielraum.

Wasserversorger, Abwasserbetriebe und Kläranlagenbetreiber tragen eine wachsende Regulierungslast — von der EU-Trinkwasserrichtlinie über das KRITIS-Dachgesetz bis zur Trinkwassereinzugsgebieteverordnung. Das Wasser Partnerportal bündelt Konditionen bei den Overheadkosten, die jedes Versorgungsunternehmen trägt, und verbindet Betriebe, die dieselben strukturellen Bedingungen kennen.

Was die Wasserwirtschaft heute bewegt

Operative Belastungen, die kein Versorger alleine wegstrategiert.

Wasserversorger und Abwasserbetriebe stehen vor einer Gleichzeitigkeit von Regulierungsdruck, Investitionsstau und Personalmangel, die sich in den kommenden Jahren noch verschärft. Das Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2025 benennt diesen Handlungsdruck klar.

KRITIS und neue Rechtspflichten

Das KRITIS-Dachgesetz und die überarbeitete EU-Trinkwasserrichtlinie haben den Compliance-Aufwand für Versorgungsunternehmen erheblich erhöht. Betreiber von Wassergewinnungsanlagen müssen Risikobewertungen nach TrinkwEGV dokumentieren und gegenüber Wasserbehörden nachweisen. Wer nicht frühzeitig strukturiert vorgeht, läuft in Fristprobleme.

Cybersicherheit für kritische Infrastruktur

Wasserversorgungsnetze gelten als kritische Infrastruktur und sind damit ein Angriffsziel für Cyberangriffe. KRITIS-konforme IT-Sicherheit erfordert spezialisiertes Know-how, das intern nur schwer aufzubauen ist. Gleichzeitig steigen die behördlichen Nachweispflichten für OT-Sicherheit in Pump- und Kläranlagensteuerungen.

Fachkräftemangel im Betrieb

Wassermeister, Kläranlagenfachleute und spezialisierte Verfahrenstechniker werden branchenweit knapp. Die Nachwuchssicherung scheitert in vielen Betrieben an fehlenden Weiterbildungsstrukturen und unzureichenden HR-Prozessen. Der Wissensverlust durch Rentenwellen ist für kommunale Betriebe besonders kritisch.

Energiekosten als Betriebsrisiko

Pumpen, Belüftungsanlagen und Klärprozesse gehören zu den energieintensivsten Betriebsabläufen überhaupt. Steigende Strompreise treffen Wasserversorger und Abwasserbetriebe direkt in der Kostenstruktur. Energieoptimierung und günstigere Beschaffungskonditionen sind für viele Betriebe keine strategische Option, sondern operative Notwendigkeit.

Neue Schadstoffe im Rohwasser

PFAS, Mikroplastik und erhöhte Nitratwerte stellen Wasseraufbereiter vor technische Herausforderungen, für die bestehende Anlagen oft nicht ausgelegt sind. Nachrüstungen sind kostspielig und regulatorisch komplex. Das Zeitfenster für Investitionsentscheidungen ist enger geworden.

Klimawandel und Versorgungssicherheit

Trockenphasen verringern die Grundwasserneubildung, Starkregenereignisse überlasten Kanalsysteme und Kläranlagen. Wasserversorgungsunternehmen müssen ihre Infrastruktur auf beide Extremszenarien gleichzeitig anpassen — unter laufendem Betrieb und mit begrenzten Investitionsbudgets.

Was das Netzwerk konkret liefert

Konditionen, die ein Einzelbetrieb nicht verhandeln kann.

Das Wasser Partnerportal bündelt den Bedarf von Versorgungsunternehmen bei Overheadkosten und schafft damit Zugang zu Konditionen, die für einen einzelnen kommunalen Betrieb oder ein mittelständisches Versorgungsunternehmen nicht erreichbar wären.

Rechtsberatung für Wasserrecht

Rechtsberatung zu Wasserrecht, TrinkwV, TrinkwEGV, KRITIS-Dachgesetz und kommunalem Vertragsrecht ist für Einzelbetriebe kostspielig. Das Netzwerk verhandelt spezialisierte Kanzleizugänge mit Branchenkenntnis.

IT-Infrastruktur und OT-Sicherheit

KRITIS-konforme IT-Sicherheitslösungen und OT-Infrastruktur für Leitstellen und Prozesssteuerung sind teuer und erfordern spezialisierte Anbieter. Das Netzwerk bündelt Einkauf und Rahmenverträge.

Weiterbildung und Zertifizierung

Wassermeisterkurse, DVGW-Zertifizierungen und Schulungen für Kläranlagenpersonal lassen sich über das Netzwerk zu Gruppenkonditionen buchen. Qualifikationsnachweise für Behördenverfahren werden leichter planbar.

Fuhrpark und Betriebsfahrzeuge

Versorgungsbetriebe unterhalten Fuhrparks für Rohrnetz, Kanalunterhalt und Außendienst. Über das Netzwerk sind Rahmenverträge für Fahrzeugbeschaffung und -leasing zu günstigeren Konditionen zugänglich.

Versicherungskonditionen

Betriebshaftpflicht, Umwelthaftpflicht und Anlagenversicherungen für Wasserinfrastruktur verlangen spezialisierte Versicherungslösungen. Das Netzwerk verhandelt Rahmenverträge, die auf die Risikoprofile der Branche abgestimmt sind.

HR-Software und Personalverwaltung

Personalplanung, Schichtmanagement und digitale Personalakte sind in kommunalen Versorgungsbetrieben oft noch analog organisiert. Das Netzwerk gibt Zugang zu HR-Softwarelösungen mit Branchenkonditionen.

Alle Leistungsbereiche

8 Bereiche. Ein Netzwerk.

Recht & Compliance

Wasser- und Umweltrecht

IT & OT-Sicherheit

KRITIS-konforme Infrastruktur

Weiterbildung

DVGW, Fachkunde, Zertifikate

Fuhrpark

Fahrzeuge und Leasing

Versicherungen

Betriebs- und Umwelthaftpflicht

HR & Personal

Software und Personalverwaltung

Steuerberatung

Kommunale und private Betriebe

Betriebsmittel

Einkauf und Rahmenverträge

Geprüfte Partnerunternehmen

Partner, die die Wasserwirtschaft verstehen.

Alle Partnerunternehmen sind nach fachlicher Spezialisierung auf die operative Unterstützung von Wasserversorgern, Abwasserbetrieben und Kläranlagenbetreibern ausgewählt. Kein Generalist ohne Branchenerfahrung.

Wasserrecht & RegulatorikIT- und OT-SicherheitWeiterbildung & DVGW-ZertifizierungVersicherungen & HaftpflichtHR-SoftwareFuhrpark & Fahrzeugflotten

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Freiwillige Förderschaft

Förderer werden. Ohne Verpflichtung.

Die Förderschaft ist freiwillig. Keine Pflichtbeiträge. Keine Vertragsbindung. Keine Kündigungsfristen.

Was Förderunternehmen erhalten

  • Gebündelte Konditionen bei IT-Infrastruktur und OT-Sicherheitslösungen für KRITIS-Betriebe
  • Rahmenverträge für spezialisierte Rechtsberatung zu Wasserrecht, TrinkwV und KRITIS-Dachgesetz
  • Gruppenkonditionen für DVGW-Schulungen, Wassermeisterkurse und Fachkundenachweise
  • Versicherungskonditionen für Betriebshaftpflicht und Umwelthaftpflicht in Versorgungsbetrieben
  • Fuhrparkrahmenverträge für Inspektions- und Servicefahrzeuge
  • HR-Softwarelösungen mit Branchenkonditionen und Implementierungs-Support
  • Steuerberatungszugang mit Kenntnissen im kommunalen und privatwirtschaftlichen Versorgungsrecht
  • Vernetzung mit Betriebsleitern und Geschäftsführern aus der Wasserwirtschaft in der DACH-Region

Die Förderschaft ist freiwillig und jederzeit beendbar.

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Was Förderunternehmen aus der Wasserwirtschaft berichten.

Der Zugang zu spezialisierter Rechtsberatung für Wasserrecht war für uns intern schwer zu organisieren. Über das Netzwerk haben wir einen Kanzleizugang, der unsere regulatorische Situation wirklich kennt.

Thomas Bergmann

Betriebsleiter

Wasserversorgungsunternehmen, Nordrhein-Westfalen

Wir sind als Kläranlagenbetreiber KRITIS-pflichtig. Die IT-Sicherheitsanforderungen, die damit einhergehen, sind mit internem Personal nicht zu stemmen. Das Netzwerk hat uns mit dem richtigen Anbieter verbunden.

Andrea Schönfeld

Geschäftsführerin

Abwasserbetrieb, Bayern

Weiterbildungskosten für DVGW-Zertifizierungen sind für einen kommunalen Versorger unserer Größe ein echter Budgetposten. Die Gruppenkonditionen über das Netzwerk machen das deutlich planbarer.

Markus Delbrück

Technischer Direktor

Kommunales Versorgungsunternehmen, Sachsen

Das Netzwerk

Ein Netzwerk für Betriebe, die Wasser verantworten.

Das Wasser Partnerportal ist ein Förder- und Partnernetzwerk für Wasserversorger, Abwasserbetriebe, Kläranlagenbetreiber und Wasseraufbereitungsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es richtet sich ausschließlich an Unternehmen, die als Betreiber IN der Wasserwirtschaft tätig sind — nicht an Unternehmen, die Wasser als Ressource beziehen. Das Netzwerk bündelt den Bedarf dieser Betriebe bei Overheadkosten, die jedes Versorgungsunternehmen trägt: IT, Recht, Personal, Versicherungen, Fuhrpark, Weiterbildung.

Das Wasser Partnerportal ist kein Verband, keine Beratungsgesellschaft und kein Verein. Es gibt keine Pflichtbeiträge, keine Vertragsbindung und keine Gremienarbeit. Die Förderschaft ist freiwillig und trägt sich durch Unternehmen, die den Nutzen des Netzwerks aktiv erleben.

Versorgungssicherheit ist eine operative Daueraufgabe — das Netzwerk soll die Bedingungen verbessern, unter denen Versorgungsunternehmen diese Aufgabe erfüllen.

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Betriebsteam an einer Kläranlage überprüft Anlagenparameter

Wenn Sie ein Versorgungsunternehmen führen, kennen Sie die Bedingungen dieser Branche. Das Netzwerk ist für genau diesen Kontext gebaut.

Nach Ihrer Anfrage meldet sich das Netzwerk innerhalb von zwei Werktagen. Sie erhalten eine unverbindliche Übersicht, welche Konditionen und Partner für Ihren Betrieb relevant sind. Kein Vertrag. Kein Druck.